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Externe Dienstleistung: Social Media Assistance

Projekt: FAB – Fast Track Action Boost

1. Hintergrund – Bildungsdirektion für Wien:

Die Bildungsdirektion für Wien (https://www.wien.gv.at/bildung/stadtschulrat/kontakt.html) ist für alle Schulen in Wien verantwortlich. Darüber hinaus ist die Bildungsdirektion für Wien ein wichtiger Partner für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrerinnen und Lehrer. Die Bildungsdirektion für Wien ist verantwortlich für 702 Schulen, 225.000 Schülerinnen und Schüler und beinahe 25.000 Lehrerinnen und Lehrer. Die Bildungsdirektion für Wien definiert sich – abgesehen von ihrer Funktion als Verwaltungsbehörde und Arbeitgeber – als treibende Kraft für pädagogische Entwicklungen an Schulen. Zahlreiche Innovationen, neue Schultypen, moderne Unterrichtsmethoden und erfolgreiche Pilotprojekte in ganz Österreich und darüber hinaus haben ihren Ursprung in Initiativen der Bildungsdirektion für Wien. Seit mehr als 20 Jahren sind spezielle Pilotprojekte im Rahmen der EUFörderprogramme seitens der Bildungsdirektion für Wien entwickelt und umgesetzt worden.

2. Projekt:

Das europäische Projekt FAB (Fast Track Action Boost) verfolgt einen (gesamt-) städtischen Ansatz der beschleunigten Integration in den Arbeitsmarkt für Menschen mit Fluchterfahrung. Das Projekt wird aus dem Programm „EaSi“ für Beschäftigung und soziale Innovation (The European Programme for Employment and Social Innovation) von der Europäischen Union gefördert. 

„Compare“ bedeutet die Umsetzung in Wien und betrifft jene Eltern, für die das österreichische Schulsystem und das Ausbildungssystem für ihre Kinder aus Gründen von Zuwanderung eine Herausforderung ist. Dieses Empowerment erfolgt in einem Rahmen, der nahe an der Community durchgeführt und von durch das Projekt befähigten Menschen aus dieser Community angelegt ist. Durch ein Stufenverfahren soll eine Gruppe von Eltern mit Flucht-/Migrationshintergrund über ein Theorie-Praxis-Modell ein „Certificate of Proficiency“ erhalten. Dieses Zertifikat unterweist auf der ersten Stufe, dem „Short Training Programme“, vier Kursteile mit den Schwerpunkten „Growing Together“, „Parents and School“, „Vocational Training for the Child“ sowie „Organization and Communication“. Die solcherart empowerte Gruppe führt als nächsten Schritt in ihrer Community in Teams einen Info-Abend „Talking Shop“ durch und bildet den Start einer Multiplikation der Inhalte. Am Ende erhalten jene Personen, die das komplette Programm absolviert bzw. organisiert haben, das „Certificate of Proficiency“.

3. Gegenstand der Ausschreibung:

3.1. Tätigkeitsbeschreibung: 
• Verbreitung und Promotion der Initiative „Compare“ in den sozialen Medien (Zum Beispiel: Facebook, Instagram, Twitter,…) 
• Führen von Kanälen in den gängigen Social Media Foren im Namen der Initiative „Compare“ 

Community Assistance: 
• Führung einer Online-Community
• Bindeglied zwischen Compare-Betreibern und Teilnehmenden 
• Operativer direkter Kontakt mit den Mitgliedern der Communities 

Profile Recording: 
• Datenerfassung und Update der Teilnehmenden nach Excel-Vorgabe aus dem EU-Programm (Durchführung gemeinsam mit der 
  Bildungsdirektion) 
• Support beim Testen eines "Skill profile tools" (5 Testpersonen, Durchführung gemeinsam mit der Bildungsdirektion) 

Zur näheren Information legen wir die Ablaufskizze des Projektes bei. 

3.2. Anforderungen: 
• Sehr gute Deutschkenntnisse 
• Sehr gute Englischkenntnisse 
• Exzellente Kenntnisse als User von Social Media Kanälen 
• MS Office 

Von Vorteil: 
• Erfahrung mit bzw. Zugang zur „Einwanderungscommunity“
 • Softwareprogramm Prezi

4. Leistungsfrist:

01. Jänner 2020 - 31. Juli 2020

5. Angebotslegung:

Der Auftrag wird im Wege der Direktvergabe gemäß § 41 BVerG 2018 vergeben. Auftraggeber ist das Europa Büro der Bildungsdirektion für Wien. 
Interessenten werden gebeten, ihre Angebote unter folgenden Bedingungen zu legen: 
• Angabe von Gesamtpreis in EUR (inkl. und exkl. Mwst) 
• Angabe von Stundensatz für die diverse Einzelaktivitäten, -positionen 

Die Angebote sind bis Donnerstag, 12. Dezember 2019, per E-Mail an folgende E-Mail-Adressen zu senden:
wilfried.swoboda@bildung-wien.gv.at und margot.hochleitner@bildung-wien.gv.at

Auswahl und Ansprechpartnerin:

Die Benachrichtigung über die Zuschlagserteilung erfolgt am Mittwoch, 18. Dezember 2019.

Ansprechperson für ausschreibungsbezogene Fragen: 
Wilfried Swoboda 
Bildungsdirektion für Wien, Europa Büro 
Telefon: +43/ 664 84134820 
E-Mail: wilfried.swoboda@bildung-gv.wien.at

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Externe Dienstleistung: Scientific-Reseacher

Projekt: FAB – Fast Track Action Boost

1. Hintergrund – Bildungsdirektion für Wien:

Die Bildungsdirektion für Wien (https://www.wien.gv.at/bildung/stadtschulrat/kontakt.html) ist für alle Schulen in Wien verantwortlich. Darüber hinaus ist die Bildungsdirektion für Wien ein wichtiger Partner für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrerinnen und Lehrer. Die Bildungsdirektion für Wien ist verantwortlich für 702 Schulen, 225.000 Schülerinnen und Schüler und beinahe 25.000 Lehrerinnen und Lehrer. Die Bildungsdirektion für Wien definiert sich – abgesehen von ihrer Funktion als Verwaltungsbehörde und Arbeitgeber – als treibende Kraft für pädagogische Entwicklungen an Schulen. Zahlreiche Innovationen, neue Schultypen, moderne Unterrichtsmethoden und erfolgreiche Pilotprojekte in ganz Österreich und darüber hinaus haben ihren Ursprung in Initiativen der Bildungsdirektion für Wien. Seit mehr als 20 Jahren sind spezielle Pilotprojekte im Rahmen der EUFörderprogramme seitens der Bildungsdirektion für Wien entwickelt und umgesetzt worden.

2. Projekt:

Das europäische Projekt FAB (Fast Track Action Boost) verfolgt einen (gesamt-)städtischen Ansatz der beschleunigten Integration in den Arbeitsmarkt für Menschen mit Fluchterfahrung. Das Projekt wird aus dem Programm „EaSi“ für Beschäftigung und soziale Innovation (The European Programme for Employment and Social Innovation) von der Europäischen Union gefördert. 

Die Umsetzung in Wien betrifft jene Eltern, für die das österreichische Schulsystem und das Ausbildungssystem für ihre Kinder aus Gründen von Zuwanderung eine Herausforderung ist. Dieses Empowerment erfolgt in einem Rahmen, der nahe an der Community durchgeführt und von durch das Projekt befähigten Menschen aus dieser Community angelegt ist. Durch ein Stufenverfahren soll eine Gruppe von Eltern mit Flucht-/Migrationshintergrund über ein Theorie-Praxis-Modell ein „Certificate of Proficiency“ erhalten. Dieses Zertifikat unterweist auf der ersten Stufe, dem „Short Training Programme“, vier Kursteile mit den Schwerpunkten „Growing Together“, „Parents and School“, „Vocational Training for the Child“ sowie „Organization and Communication“. Die solcherart empowerte Gruppe führt als nächsten Schritt in ihrer Community in Teams einen Info-Abend „Talking Shop“ durch und bildet den Start einer Multiplikation der Inhalte. Am Ende erhalten jene Personen, die das komplette Programm absolviert bzw. organisiert haben, das „Certificate of Proficiency“.

3. Gegenstand der Ausschreibung:

3.1. Tätigkeitsbeschreibung: 
Die Forschungslinie soll sich inhaltlich an den Themen „Family Involvement“ und „Intersectionality“ bewegen. In einem Partizipativen Forschungsansatz werden dazu folgende Schritte abgearbeitet: 

• Literaturrecherche 
• Theoretische Befassung 
• Aufklären von Differenzkonstruktionen 
• Justifikation
• Outcome ist ein Scientific Paper im wissenschaftlich üblichen Format und Umfang 

Weiters: 
• Teilnahme an zwei internationalen Konferenzen im Rahmen von FAB, Kurzinput in Englisch.
• In Absprache mit Europa Büro Disseminationsmöglichkeiten abklären und partnerschaftlich einreichen. Zur näheren Information legen wir die Ablaufskizze des Projektes bei. 

3.2 Forschungsschwerpunkte: 
• Migrationspädagogik 
• Interkulturalität und Mehrsprachigkeit im österreichischen Schulwesen 
• Culturally Responsive Teaching 
• Multikulturalität / Interkulturalität 

3.3. Anforderungen: 
• Sehr Gute Deutschkenntnisse 
• Exzellente Englischkenntnisse 
• Abgeschlossenes Doktoratsstudium der Bildungswissenschaft 
• MS Office 

Von Vorteil: 
• Erfahrung mit bzw. Zugang zur „Einwanderungscommunity“ 
• Softwareprogramm Prezi

4. Leistungsfrist:

01. Jänner 2020 - 31. Oktober 2020

5. Angebotslegung:

Der Auftrag wird im Wege der Direktvergabe gemäß § 41 BVerG 2018 vergeben. Auftraggeber ist das Europa Büro der Bildungsdirektion für Wien. 

Interessenten werden gebeten, ihre Angebote unter folgenden Bedingungen zu legen: 
• Angabe von Gesamtpreis in EUR (inkl. und exkl. Mwst) 
• Angabe von Stundensatz für die diverse Einzelaktivitäten, -positionen 

Die Angebote sind bis Donnerstag, 12. Dezember 2019, per E-Mail an folgende E-Mail-Adressen zu senden: 
wilfried.swoboda@bildung-wien.gv.at und margot.hochleitner@bildung-wien.gv.at

Auswahl und Ansprechpartnerin:

Auswahl und Ansprechpartner: Die Benachrichtigung über die Zuschlagserteilung erfolgt am Mittwoch, 18. Dezember 2019. Ansprechperson für ausschreibungsbezogene Fragen: 

Wilfried Swoboda 
Bildungsdirektion für Wien, Europa Büro 
Telefon: +43/ 664 84134820 
E-Mail: wilfried.swoboda@bildung-gv.wien.at

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Externe Dienstleistung im Bereich „Eltern-Peer-Beratung“

Projekt: FAB – Fast Track Action Boost

Hintergrund – Bildungsdirektion für Wien:

Die Bildungsdirektion für Wien (https://www.wien.gv.at/bildung/stadtschulrat/kontakt.html) ist für alle Schulen Wien verantwortlich. Darüber hinaus ist die Bildungsdirektion für Wien ein wichtiger Partner für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrerinnen und Lehrer. Die Bildungsdirektion für Wien ist verantwortlich für 702 Schulen, 225.000 Schülerinnen und Schüler und beinahe 25.000 Lehrerinnen und Lehrer. Die Bildungsdirektion für Wien definiert sich – abgesehen von ihrer Funktion als Verwaltungsbehörde und Arbeitgeber – als treibende Kraft für pädagogische Entwicklungen an Schulen. Zahlreiche Innovationen, neue Schultypen, moderne Unterrichtsmethoden und erfolgreiche Pilotprojekte in ganz Österreich und darüber hinaus haben ihren Ursprung in Initiativen der Bildungsdirektion für Wien. Seit mehr als 20 Jahren sind spezielle Pilotprojekte im Rahmen der EU-Förderprogramme seitens der Bildungsdirektion für Wien entwickelt und umgesetzt worden.

Projekt:

Das Projekt FAB verfolgt einen (gesamt-) städtischen Ansatz der beschleunigten Integration in den Arbeitsmarkt für Menschen mit Fluchterfahrung. Besondere Aufmerksamkeit kommt dabei weiblichen Flüchtlingen und Asylbewerber/innen zu. Spezifische Maßnahmen und Angebote (good practice) für geflüchtete Menschen in den einzelnen Städten sollen analysiert und auf ihren Transfer hin in andere Regionen und Städte untersucht und schließlich pilotiert werden. Das Projekt wird aus dem Programm „EaSi“ für Beschäftigung und soziale Innovation (The European Programme for Employment and Social Innovation) von der Europäischen Union gefördert. Aufbauend auf existierende Maßnahmen und vorhandene Strukturen der Flüchtlingsintegration sollen in den einzelnen Städten neue Ansätze, Strategien und Maßnahmen erprobt werden, die zur beschleunigten Integration von Drittstaatenangehörigen und hier wiederum insbesondere von Frauen beitragen. Dies soll in 5 Territorien, d.h. in den Städten Mailand, Berlin, Wien, Stockholm und Belgrad umgesetzt werden.

Gegenstand der Ausschreibung:

Die Stufen werden unterteilt:


1 Short Training Programme (STraP): Schulung von 60 Personen in 4 Themenbereichen:

  • Thema 1: „Growing Together“ Grundlage ist die österreichische Rechtsordnung: Demokratie und Rechtsstaat, Menschen- und Grundrechte, besonders Frauen- und Kinderrechte.
  • Thema 2: „Parents and School“ Themenfeld um die Fragen „mein Kind in der Schule“ und das österreichische Schulwesen.
  • Thema 3: „Child’s Career Choices“ Informationen um die Berufsausbildungslandschaft für Jugendliche in Österreich.
  • Thema 4: „Organization und Communication“ Dieses Feld beinhaltet die Erarbeitung des Methodenkoffers für die zweite Stufe, den  „TalkS“.

2) Talking Shop (TalkS)

Die solcherart (in Stufe 1) empowerte Gruppe führt als nächsten Schritt in ihrer Community in Teams Info-Abende „Talking Shops“ (TalkS) durch und bildet den Start einer Multiplikation der Inhalte; Initiierung von zehn „TalkS“ mit insgesamt 140 Personen (50% weiblich).
Am Ende erhalten jene Personen, die das komplette STraP und mindestens einen TalkS absolviert bzw. organisiert haben, das CoProf Zertifikat.

Beschreibung der zu erbringenden Leistungen im Detail:

1. Recruiting

  • Anwerbung der Teilnehmer/innen für das STraP: mind. 60 Personen,  Auswahl in Einzelsettings (120 Stunden)
  • Anwerbung der Referent/innen für STraP für 24 Kurse[6x4 für jeweils 10 Personen] mit 3 Kurseinheiten zu je 4 UE). Auswahl in Gruppensettings (3x5 Stunden)
  • Anwerbung der Coaches für TalkS für 10 TS zu je 3 UE). Auswahl in Gruppensettings (1x5 Stunden)

2. Short Training Programme (STraP)

STraP ist unterteilt in vier Hauptsektoren mit je 6 Gruppen zu 10 Personen, pro Sektor sind drei Kurseinheiten je Gruppe zu je vier Unterrichtseinheiten zu unterschiedlichen Tageszeiten vorgesehen, zusätzlich findet ein gemeinsamer Einführungstermin (2 Stunden) für alle Teilnehmenden statt. Dies umfasst ein Workload von 50 Stunden pro Teilnehmer/in. Zu den Kurseinheiten wird altersgestaffelte Kinderbetreuung (1 Betreuer/in pro 4 Kinder) bereitgestellt (Start: 15 Minuten vor UE; Ende: 15 Minuten nach UE).

Einschulungsworkshop (4 UE) für die Kursleiter/innen (1 Referent/in pro Kurs pro Gruppe) durch das operative Management im Vorfeld zur Einbindung in die methodische Vorgehensweise (Arbeit auf „Augenhöhe“) und die gesamtkonzeptuale europäische Ausrichtung (in Unterstützung durch den Ausschreiber).


3. Talking Shop (TalkS)

Der Bereich umfasst zehn Treffen (3 UE), die in lockerer Atmosphäre als eine Art Info-Cafe stattfinden sollen. Die Talking Shops werden die Themen eins bis drei aus dem STraP beinhalten, sind aufgebaut aus einem Infoteil und einem Frageteil. Ziel ist es, dass die Teilnehmer/innen Informationen und weiterführende Beratung geben können. Die TalkS werden von einem Coach unterstützt, und dabei direkt sowie in einem Vor- und einem Nachbereitungsmeeting (je drei Stunden) begleitet.

Einschulungsworkshop (3 UE) für die Coaches (1 Coach pro TS) durch das operative Management im Vorfeld zur Einbindung in die methodische Vorgehensweise (Arbeit auf „Augenhöhe“) und die gesamtkonzeptuale europäische Ausrichtung (in Unterstützung durch den Ausschreiber).

Bei Bedarf muss hier auch ein Talking Shop für Eltern mit Kindern und besonderen Bedürfnissen angedacht werden, ob seiner inhaltlichen Komplexität könnte das Treffen auch mit einer externen Profi-Beratung arrangiert werden.

4. Erstellung eines Manuals

Das Manual umfasst

  • eine Kurzübersicht aller Aktivitäten
  • eine Darstellung der inhaltlichen, organisatorischen und strukturellen Umsetzung des Projektes
  • faktische quantitative Kurzaufzeichnung und qualitative  Erhebung
  • Vorschläge zur weiteren Einsetzung der Maßnahme
  • Fertigstellung 31. Oktober 2020

Ergänzende Information: Ablaufskizze des Projekts (Änderungen vorbehalten)

Zeitrahmen:

01. November 2019 – 31. Oktober 2020

Zeitplan:

Recruiting: 11/19 bis Mitte 01/20 
STraP: 01/20 bis 03/20 
TalkS: 04/20 und 05/20 
Certification: 06/20 
Manual: 07/20 bis 10/20 

Angebotslegung:

Der Auftrag wird im Wege der Direktvergabe gemäß § 41 BVerG 2018 vergeben. Auftraggeber ist das Europa Büro der Bildungsdirektion für Wien.

Interessenten werden gebeten, ihre Angebote unter folgenden Bedingungen zu legen:

  • Angabe von Gesamtpreis in EUR (inkl. und exkl. Mwst)
  • Angabe von Stundensatz für die diverse Einzelaktivitäten, -positionen

Die Angebote sind bis Montag, 07. Oktober 2019, per E-Mail an folgende E-Mail-Adressen zu senden:
wilfried.swoboda@bildung-wien.gv.at und margot.hochleitner@bildung-wien.gv.at

Auswahl und Ansprechpartnerin:

Die Benachrichtigung über die Zuschlagserteilung erfolgt am Freitag, 14. Oktober 2019. 

Ansprechperson für ausschreibungsbezogene Fragen:  
Wilfried Swoboda 
Bildungsdirektion für Wien, Europa Büro 
Telefon: +43/ 664 8413482 
E-Mail: wilfried.swoboda@bildung-gv.wien.at 

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Externe Dienstleistung: “Wissensplattform”

Projekt: CODES AT-HU, Competence-OrienteD Education for Elementary Schooling in the cross-border Region AT-HU

Hintergrund:

Das Projekt CODES AT-HU ist eine grenzüberschreitende Bildungsinitiative in vier Grenzregionen von Österreich und Ungarn. Sie wird im Rahmen des Programms Interreg V-A Österreich-Ungarn 2014-2020 umgesetzt und somit aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Das Europa Büro der Bildungsdirektion für Wien ist als Lead Partner beteiligt. Ziel von CODES AT-HU ist die Stärkung der 4 Grundkompetenzen Literacy, Mathematik, Naturwissenschaften sowie die interkulturellen-soziale Kompetenzen von SchülerInnen der 1.-4. Grundschulklassen. Das umfassende Maßnahmenpaket zielt drauf ab, LehrerInnen bei der Förderung dieser Schlüsselkompetenzen unterstützend und beratend zu begleiten. Es umfasst die Errichtung von regionalen Informations- und Beratungsstellen, die Entwicklung und Pilotierung von gemeinsamen kompetenzorientierten Unterrichtsmaterialien und die Entwicklung und Durchführung von Bildungsprogrammen für GrundschullehrerInnen.

Gegenstand der Ausschreibung:

Im Rahmen des Projektes CODES AT-HU wird eine umfangreiche länderübergreifende Aufgabensammlung für die gezielte Förderung von 4 Kompetenzbereichen im Grundschulunterricht erarbeitet, die in Form einer internetbasierten Aufgabendatenbank zur Verfügung stehen wird. Diese im Projekt zu gestaltende Wissensplattform ist das technologische Tool, um die interregionale Kooperation zur Weiterentwicklung von kompetenzfördernden Unterrichtsaufgabenstellungen und Materialien zu unterstützen. Ihr Kernstück bildet eine Aufgabendatenbank für die im Projekt entwickelten Aufgabenstellungen für den Grundschulunterricht. Die Plattform stellt eine dreisprachige (deutsch, ungarisch, englisch) Benutzeroberfläche bereit. An Hand von konkreten Filtermöglichkeiten können LehrerInnen schnell und gezielt nach entsprechenden Aufgaben und Workshopangeboten suchen. Eine einfache und ansprechende Nutzung und eine breite Bewerbung der Aufgabendatenbank soll die nachhaltige Verbreitung der Projektergebnisse ermöglichen und sicherstellen.

Beschreibung der zu erbringenden Leistungen im Detail:

1.

Konzipierung und Erstellung einer dynamischen mehrsprachigen (AT, HU, EN) Content Management System Plattform mit Materialiendatenbank und Workshopdatenbank bis 31.01.2020

Das CMS umfasst folgende Daten und Features:

a)

Erarbeitung eines grafisch ansprechenden und einfachen Designs und Seitenlayouts

b)

Eine benutzerfreundliche Anordnung der Interaktions- und Informationselemente.

c)

Darstellung von allgemeinen Projekt- und Partnerdaten

d)

Implementierung einer Such- und Filterfunktion, um Veranstaltungen nach Kriterien dynamisch darzustellen, d.h. die Filtermöglichkeit soll abhängig vom vorhandenen Content bzw. von der Verfügbarkeit von Materialien bzw. Workshops den Seitenaufbau erzeugen. Die Filtermöglichkeiten müssen über den gesamten Projektverlauf erweitert werden können.

e)

Bereitstellung einer Möglichkeit, vorhandene und zukünftige Videos mit Untertiteln zu ergänzen.

f)

Responsible Version (Desktop, Tablet, Smartphone)

g)

Entwicklung eines persönlichen LogIns

2.

Ermöglichung der automatisierten Befüllung des CMS mit den Daten der Projektpartner (Unterrichtsmaterialien und Workshopinformationen) bis 31.08.2021

a)

Erstellung einer internetbasierten Online-Eingabemaske, damit neben den Inhalten auch Informationen für eine mögliche Filterung (Medientyp, Schulstufe, Kompetenzbereich, Sprache, …) automatisiert in die Materialien- bzw. Workshopdatenbank eingetragen werden können.

b)

Erstellung einer Online Formularmaske für die automatische Generierung der Partnerprofilseiten.

c)

Aufbereitung bzw. Anpassung von Materialien wie z.B. Arbeitsblätter, Videos und eLearnings sowie Upload auf den Webserver für den gesamten Projektverlauf.

d)

Ermöglichung des Uploads und der Darstellung von Projektergebnissen (Dokumente, Videos, Bildern, Audiodateien, E-Learning-Module, Veranstaltungen usw.)

e)

Dynamische Ausgabe von Workshops: In der Datenbank eingetragene Workshops sollen automatisiert in der Ausgabeseite mit dem Startdatum eingeblendet und mit dem Enddatum wieder ausgeblendet werden können.

3.

Technische Betreuung und Einschulung bis Projektende: 31.08.2021

a)

Die Durchführung der o.a. Leistungen soll in enger Kooperation mit dem Auftraggeber erfolgen. Dazu wird vom Europa Büro eine Kontaktperson benannt werden, mit der alle einzelnen Phasen und Teil-Leistungen abzustimmen sind bzw. die in definierten Abständen zu informieren ist.

b)

Wöchentliches Backup aller Projektdaten auf einen externen Server, welcher durch den Auftraggeber zur Verfügung gestellt wird.

c)

Einschulung von AdministratorInnen der Bildungsdirektion

d)

Technische Betreuung und technischer Support der Wissensplattform bis Projektende

Leistungszeitraum:

Leistungszeitraum ist von 01.August 2019 bis 31.August 2021.

Angebotslegung:

Angabe des Gesamtpreises in EUR (incl. und excl. MwSt.) sowie Angabe der Kosten für die angeführten Teil-Leistungen in EUR inklusive Angabe des geschätzten Aufwands (Stundenaufwand und Stundensatz)

Erfahrungen im Bereich des Auftraggebers und/oder im Bereich des Auftrages

Übermittlung folgender Beilagen: Firmenbuchauszugs und der Gewerbeberechtigung

Auswahl und Ansprechpartnerin:

Auftraggeber ist die Bildungsdirektion für Wien, Europa Büro. Übermittlung des Angebots per Email bitte bis 10.07.2019 an: barbara.toth@bildung-wien.gv.at

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: Mag. Barbara Toth Europa Büro – Bildungsdirektion für Wien Email: barbara.toth@bildung-wien.gv.at